Isola del Garda


 
Die Isola del Garda, bekannt auch unter dem Namen Isola Borghese, liegt 200 m vom Capo San Fermo gegenüber der Gemeinde San Felice del Benaco. Es handelt sich mit einem Kilometer Länge und 600 m Breite um die größte Insel im Gardasee. Heute befindet sie sich im Besitz der Familie Cavazza, Erben von Adeligen aus Rom.

Funde belegen, dass die Insel bereits zur Römerzeit besiedelt war, echte Bedeutung erlangte sie aber, als Franz von Assisi sie als geeigneten Ort für eine Ordensgemeinschaft auswählte und Dante Alighieri ihr einige Verse in der Divina Commedia widmete.
Im Jahr 1429 wurde ein wunderschönes Kloster erbaut, das jedoch von Napoleon Bonaparte endgültig abgeschafft wurde. In der Folge wechselte die Insel unzählige Male ihren Besitzer, von denen jeder irgendetwas hinzufügte. Der Herzog Gaetano de Ferrari aus Genua plante mit seiner Ehefrau den großen Park, führte neue Pflanzenarten ein und wünschte sich ein luxuriöses Schloss in der Mitte. Aus den Bemühungen des Architekten Luigi Rovelli ging ein prunkvolles Palais mit Terrassen, einem Garten im italienischen Stil, Hecken und blühenden Büschen hervor.

Seit dem Jahr 2002 kann die Isola del Garda im Rahmen von Führungen (von März bis Oktober) besichtigt werden. Die Besucher erwartet ein wunderschönes Erlebnis auf der von der Natur geprägten, fantastischen Insel mit Bauten des 20. Jahrhunderts im venezianisch-neogotischen Stil.